Kindermatratzen

Im ersten Lebensjahr schlafen Kinder durchschnittlich 14 Stunden am Tag, Ausnahmen bestätigen die Regel. Daher ist es einleuchtend, dass Kindermatratzen einen besonderen Komfort für die kleinen Schläfer bieten müssen. Vieles müssen die Eltern beim Kauf beachten. Kindermatratzen sollten nicht zu hart, nicht zu weich und aus einem geeigneten Material bestehen.

Kindermatratzen richtig auswählen

Der Standard ist die Größe 70 x 140 cm. Wichtig ist, dass die Matratze nicht zu weich ist. Sie muss das Kind stützen. Als Richtwert gilt dabei, dass der Rücken des liegenden Kindes maximal zwei Zentimeter einsinken sollte. Die Härte der Matratze ist auch wichtig bei den ersten Stehversuchen der Kleinen. Ist sie zu weich, verlieren Kinder schnell das Gleichgewicht. Ist die Kindermatratze allerdings zu hart, kann das zu Druckstellen führen. Das passiert, wenn der Körper nur ungenügend und vor allem nur an einzelnen Stellen gestützt wird.

Trittkante bei Kindermatratzen

Viele Hersteller von Kindermatratzen bieten Modelle an, die an den Rändern eine feste Trittkante haben. Dies ist besonders bei den kleinen Stehanfängern gut. Sie können so besser das Gleichgewicht halten, weil ihre Füßchen auf einen festen Untergrund auftreten können. Das mindert auch eine große Unfallgefahr. Verlieren die Kinder nämlich das Gleichgewicht, kann es leicht passieren, dass sie mit den Füßen durch die Gitterstäbe rutschen und sich verletzen. Bei einer festen Trittkante ist diese Gefahr viel geringer.

Materialien bei Kindermatratzen

Besonders beliebt ist bei Eltern Schaumstoff als Material bei Matratzen. Bei diesen wird von den Herstellern eine Lebensdauer von etwa fünf Jahren angegeben, die meisten halten aber bedeutend länger. Das größere Problem ist dann wohl eher die Größe der Unterlage, denn da die Kinder bis zum Alter von fünf oder sechs Jahren rasch gewachsen sind, benötigen viele ohnehin eine neue Matratze. Mittlerweile gibt es in den Schaumstoffmatratzen auch nur noch selten giftige Weichmacher oder Flammschutzmittel. Es ist allerdings trotz allem darauf zu achten, dass eine Kindermatratze geprüfter Qualität angeschafft wird. Außerdem sollte eine neue Kindermatratze vor dem Einsatz zu Hause erst mal gründlich ausgelüftet werden. Teilweise werden von den Kindermatratzen-Herstellern die Kindermatratzen direkt nach der Fertigung in Folie gepackt, so dass keine Zeit mehr bleibt, dass Lösungsmittel ausdünsten. Diese lüften allerdings rasch aus und sind in der Regel nach einer Lüftungsdauer von 24 Stunden nicht mehr nachweisbar. Empfehlenswert sind auch Latexmatratzen oder solche aus Kokos, da diese ebenso wie die Variante aus Schaumstoff recht pflegeleicht sind.