Orthopädische Matratzen – Gesunder und erholsamer Schlaf

Man (ver)schläft durchschnittlich ein Drittel seines Lebens. Ein erholsamer Schlaf ist wichtig und unabdingbar für einen leistungsfähigen Start in den Tag. Leider sind Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Verspannungen aber für viele Menschen die Regel. Hier schaffen schon einfache Mittel gute Linderung: mehr Sport, eine gesündere Lebensweise und der Einsatz von orthopädischen Matratzen.

Orthopädische Matratzen - Wie man sich bettet, so schläft man

Orthopädische Matratzen erfüllen die Grundvoraussetzung für einen gesunden und erholsamem Schlaf. Sie verteilen den Druck gleichmäßig und entlasten somit den gesamten Körper. Gerade bei Menschen mit höherem Gewicht oder Gesundheitsproblemen ist dies ausschlaggebend für eine erholsame Nacht ohne Verspannungen.

Zusätzlich wird die Wirbelsäule anatomisch korrekt gestützt und Haltungsschäden und der berühmten Morgensteifigkeit so vorgebeugt. Als besonders angenehm empfinden viele die ergonomische „Passform“ der orthopädischen Matratze. Sie schmiegt sich perfekt an den jeweiligen Körper an und verteilt das Gewicht gleichmäßig – so dass man wie auf Wolken schläft.

Orthopädische Matratzen - Gesund durch die Nacht

Orthopädische Matratzen eignen sich für alle Altersklassen, sind aber vor allem bei älteren und kranken Mensch zu empfehlen. Durch ihre anatomische Anpassung gewährleisten sie eine optimale Druckverteilung aller Körperpartien. So sinken Hüfte, Ferse und Schultern etwas tiefer ein, während der Rücken gleichzeitig gestützt wird.

Die Blutzirkulation wird mithilfe von orthopädischen Matratzen zusätzlich erleichtert. Dies ist vor allem bei Venenkranken oder älteren Menschen von Vorteil. So finden auch Bettlägerige oder Kranke erholsameren Schlaf. Dank orthopädischer Matratzen kann ein Druckgeschwür oder Wundliegegeschwür, wie es bei älteren Menschen häufig vorkommt, besser vermieden werden.

Orthopädische Matratzen - Für jeden das Richtige

Jeder Mensch ist anders und so gibt es auch individuelle Unterschiede, welche Matratze am Besten zu einem passt. Ob man eher eine harte oder weiche Matratze bevorzugt, lieber auf Latex, Schaumstoff oder Federkern schläft, sollte am Besten vor Ort ausprobiert werden. Wichtig sind die ideale Druckentlastung und der ergonomische und individuelle Liegekomfort.

Interessant zu wissen: Orthopädische Matratzen haben fünf bis sieben orthopädische Zonen. Zone 1 ist die „Kopf- und Nackenzone“, die für eine Druckentlastung der Hals- und Nackenwirbel-Muskulatur sorgt. Zone 2 ist für die Schultern zuständig, Zone 3 sorgt dafür, dass die Lendenwirbel entlastet werden. Zone 4 unterstützt das Becken, die Zonen 5, 6 und 7 sind unterstützende Zonen.

Als Matratzentyp kommen Federkernmatratzen, Latexmatratzen oder Schaumstoffmatratzen in Frage. Auch hier gilt es, zwischen den persönlichen Vorlieben abzuwägen.

Die Besonderheit bei Federkernmatratzen ist das gute Raumklima – der Schweiß verdunstet vollständig wieder in der Luft und die Matratze bleibt kalt. Latexmatratzen bestehen aus Naturgummi und sind geräuschfrei, anpassungsfähig und zeichnen sich durch eine sehr gute Punktelastizität aus. Eine Schaumstoffmatratze hat ähnliche Vorteile wie die Latexmatratze. Sie erfreut sich aufgrund ihres geringen Gewichts und des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses großer Beliebtheit.