Im Durchschnitt verbringt der Mensch ein Drittel seines Lebens im Bett, weshalb man meinen sollte, er würde sich gerade darüber besondere Gedanken machen. Doch weit gefehlt. Viele Menschen schlafen auf einer alten Matratze oder Bettwaren, die schon vor Jahren erneuert hätten werden müssen. Auch in der Wissenschaft ist der Schlaf ein großes Thema, weswegen es heute viele Arten an orthopädisch sinnvollen und trotzdem komfortablen Bettwaren gibt. Das soll nicht heißen, dass man orthopädische Kissen oder Schlafauflagen zwingend benötigt aber sie können unter Umständen besser als konventionelle Bettwäsche dafür sorgen, dass man gut schlafen kann.
Die Matratze – wie hart muss sie sein?
Wer früher eine Matratze kaufen wollte, bekam öfters zu hören, dass schwerere Personen härtere Schlafauflagen benötigen. Bei klassischen Federkernmatratzen ist dies auch nicht verkehrt, aber die Zeiten, in denen solche Matratzen empfohlen wurden, sind vorbei. Viel mehr sollte heute auf Latex- oder Kaltschaumstoffmatratzen gesetzt werden, die sich weitaus besser an die Wirbelsäule anpassen und trotzdem atmungsaktiv sind. Wer eine Matratze kaufen möchte, sollte außerdem darauf achten, dass sich die Materialien unterschiedlich gut an das Raumklima anpassen. Wer es lieber kühl mag und viel schwitzt, sollte deshalb beispielsweise auf Kaltschaum verzichten. Leute mit Rückenproblemen können auf sogenannte Tragschaummatratzen ausweichen, die während des Schlafs unterstützend auf Wirbelsäule und Schultern wirken.
Das Kissen – Daunen haben ausgedient
Auch das Kissen gehört zur Bettwäsche und ist ein wichtiger Faktor dafür, ob man gut schlafen kann oder nicht. Früher waren Kopfkissen mit Daunen gefüllte „Stoffsäcke“, die ein Paradies für Hausstaubmilben darstellten. Heute sind Kopfkissen eher mit Kaltschaum gefüllt, bei denen zumindest dies kein Thema mehr ist. Für die meisten Menschen reicht ein Kaltschaumkissen völlig aus, doch wer dazu neigt, Probleme im oberen Rücken- und Nackenbereich zu haben, sollte über den Kauf von Nackenkissen oder Nackenrollen nachdenken, denn hier werden diese Körperpartien aktiv unterstützt.
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