Die Vorteile einer Kaltschaummatratze

Als Kaltschaummatratzen werden Matratzen bezeichnet, die aus Polyrethan bestehen. Dies wiederrum besteht aus den Grundstoffen Isocyanat und Polyol. Die chemische Reaktion zwischen beiden lässt einen Schaum entstehen, der dann bei geringer Temperatur ausgehärtet wird, deshalb Kaltschaum.

Was sind die Vorteile einer Kaltschaummatratze?
Kaltschaummatratzen passen sich hervorragend den Körperformen, aber auch dem Lattenrost an. Selbst bei einer Lageänderung stützen sie den Körper durch ihr gutes Federungs- und Rückstellungsverhalten an den richtigen Stellen. Da diese Matratzen geräuschfrei sind, fördern sie einen störungsfreien Schlaf.
Kaltschaummatratzen sind zudem sehr pflegeleicht, da sie einen abnehmbaren Bezug haben, der waschbar ist und geben Keimen und Pilzen, auch bei starker Belastung durch Hautschuppen, Schweiß oder Kosmetikreste, keine Chance sich zu bilden. Bei guter Pflege haben diese Matratzen eine sehr lange Lebensdauer und können für einen eventuellen Transport leicht zusammengefaltet werden.

Worauf sollte bei einer Kaltschaummatratze geachtet werden?
Wichtig für die Qualität und die Eigenschaften einer Kaltschaummatratze sind das Raumgewicht und die Stauchhärte.
Das Raumgewicht zeigt an wie viel Kg ein m³ Matratzenmaterial wiegt. Je höher das Gewicht, umso langlebiger und punktelastischer ist die Matratze. Das Raumgewicht sollte wenigstens 40kg/m³ betragen.
Die Stauchhärte gibt Auskunft über den Härtegrad einer Matratze, sie zeigt an wie viel Kraft benötigt wird, um den Kern der Matratze einzudrücken. Je niedriger der Wert ist, desto weicher ist auch die Matratze.
Wichtig ist auch die Höhe der Matratze, je höher diese ist, umso besser ist auch ihre Elastizität. Eine gute Kaltschaummatratze sollte ca. 20 – 22 cm hoch sein.
Kaltschaummatratzen werden, unter Berücksichtigung der verschiedenen Einsinktiefen sämtlicher Körperteile, in 3 – 7-Zonenmatratzen angeboten. Während eine 3-Zonenmatratze vor allem den Bereich zwischen Schulter und Becken stützt, beinhaltet die 7-Zonenmatratze sämtliche Körperzonen vom Kopf bis zur Ferse. Erhältlich sind sie in allen gängigen Größen wie eine Kaltschaummatratze in der Größe 140×200 oder Kaltschaummatratze in der Größe 160×200. Für eine lange Lebensdauer und weniger Verschleiß, sollte eine Kaltschaummatratze alle 1 – 2 Monate gedreht und gewendet werden.

Für wen eignen sich Kaltschaummatratzen?
Kaltschaummatratzen bieten vor allem auf orthopädischem Gebiet gute Einsatzmöglichkeiten, weil sie die Wirbelsäule punktuell unterstützen. Deshalb eignen sie sich besonders für Menschen mit Rücken- oder Gelenkproblemen.
Ebenfalls gut geeignet sind sie, wegen ihrer hohen Sprungkraft und Elastizität, für Menschen, die unruhig schlafen und sich viel hin und her wälzen.
Auch Allergiker profitieren von dem Umstand, dass Kaltschaummatratzen abnehmbare Bezüge haben, die gewaschen werden können. Hausstaubmilben haben so wenige Chancen sich einzunisten.
Für Menschen, die stark schwitzen sind Kaltschaummatratzen weniger geeignet, da sie eine hohe Wärmeisolierung besitzen.
Erhältlich sind Kaltschaummatratzen in speziellen Fachgeschäften, Möbelhäusern und zahlreichen Online–Shops, außerdem gibt es einen Test bei Stiftung Warentest.

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